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Jubiläumsfeier - 10 Jahre Gut Buchenhof August 2008
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10 Jahre Gut Buchenhof – Optimale Pferdezucht & Pferdepension! Buchenhof
– Für die meisten ist Buchenhof einfach ein klitzekleines Dörfchen mit ein paar Häusern auf dem Weg nach Gleichamberg. Für Reimo Kalnbach und seine Familie ist das ehemalige Gut zu einer neuen Heimat geworden.
Besser gesagt, die Familie hat es zu ihrer neuen Heimat gemacht, hat dem kleinen Ort mit dem Pferdepensions- und Zuchtbetrieb
wieder Leben eingehaucht. Denn als vor zehn Jahren das Okay kam, dass Reimo Kalnbach das Gut und die Flächen dazu pachten
könnte für sein Vorhaben, hier Pferde zu halten, gab es nicht viel mehr als ein paar alte Scheunen. Durch die undichten Dächer drang
überall Wasser ein, der weitere Zustand der Gebäude war nicht viel besser. Fünf vor zwölf zeigte damals die stehen gebliebene Uhr am Giebel einer Scheune an, und das war es auch für das Gut insgesamt.
Ob sich mit der Pferdehaltung hier ein Lebenstraum erfüllt habe – diese Frage kann Reimo Kalnbach gar nicht so recht beantworten.
Sicher hat er sein ganzes Leben lang schon mit Pferden zu tun, „aber einen eigenen Betrieb zu führen hatte ich 1998 noch gar nicht vor“
, erzählt der neue Gutsbesitzer heute. Es war eher die zunächst gar nicht so ernst gemeinte Idee seiner großen Schwester. „Die kam
eines Tages 1996 mal nach Hause und sagte: das Gut Buchenhof kannst du auch kaufen.“ Und so entstand daraus ein Projekt,
dessen Umfang noch niemand ahnte, aber das aus den sonst dem Verfall preisgegebenen Gutsgebäuden wieder landwirtschaftlich
genutzte machte, so wie es schon seit 1555 für den Herrschaftshof, später herrschaftliches Kammergut niedergeschrieben ist.
Nach den Gründungen der LPG’n in der DDR wurden der Tierbestand verkauft und die Flächen mit Obstbäumen besetzt. Seit der
Wende aber standen die Gebäude ungenutzt, was ihnen nach ein paar Jahren aber auch deutlich anzusehen war. „Der Zustand war
desolat, als wir hier angefangen haben“, erinnert sich Reimo Kalnbach. Neben den Pferdeställen mussten auch vielen andere Dinge
rundherum erneuert werden. Und längst ist noch nicht alles realisiert, was sich Reimo Kalnbach hier vorgenommen hat. „Es ist eine
Lebensaufgabe“, sagt er. Aber das Wirken der ganzen Familie, die ihn dabei nach Kräften unterstützte, hat sich gelohnt. Zwischen 70
und 80 Pferde sind in Buchenhof nun in modernen Stallungen untergebracht, davon rund 25 eigene, die übrigen in Pensionshaltung.
Im Jahr 1998 zog das erste Pferd in Buchenhof ein und fühlt sich heute noch wohl hier. Die Tiere können hier ideal betreut werden:
große Koppeln mit genug Auslauf, eine Reithalle, ein Spring- und ein Dressurplatz, Geländestrecke, Solarium, Pferdeführanlage und
Trainingslaufband zählen zur Ausstattung – Bedingungen, die im näheren Umkreis ihresgleichen suchen.
Ein interessanter Fakt wurde eher nebenher entdeckt: Das letzte Pferd der LPG kaufte damals Herbert Kalnbach, Reimos Vater, das
war im Jahr 1968. Er hatte sicher nicht geahnt, dass er gut dreißig Jahre später selbst hier wohnen würde, denn auch die Eltern sind
inzwischen nach Buchenhof gezogen. Aber auch der Inhaber selbst hat hier erfolgreiche und glückliche Jahre erlebt. Das beste war
1993: „Das war mein Erfolgsjahr – in allen Belangen: Da habe ich meine Frau Ina geheiratet, habe meinen Meister gemacht, bin auf
hohem Niveau und sehr erfolgreich geritten, und dann wurde ich in Gleichamberg noch zum Sportler des Jahres ausgezeichnet.“
Tochter Talesia, viereinhalb, und Sohn Timon mit zwei Jahren machen auch das private Glück vollkommen.
Am Samstag, den 16. August wurde das 10-jährige Jubiläum gefeiert – mit allen Pferdebesitzern, ehemaligen Bewohnern und
Mitarbeitern des VEG Buchenhof, großen und kleinen Reitern des RV Buchenhof, Freunden und Helfern und allen Neugierigen, die Buchenhof einmal nicht nur auf der Durchfahrt erleben wollten.
Welche Tiere könnte ein Pferdehalter, der außerdem einen Esel und zwei Hunde hat, noch gebrauchen? Vielleicht ein paar Kühe!
Glauben Sie nicht? Ist aber so. Aber bei Pferdewirtschaftsmeister Reimo Kalnbach kommt so etwas immer etwas anders daher als
normalerweise. „Klar, wir hatten schon mehrfach darüber nachgedacht, uns noch Kühe anzuschaffen. Die kommen mit den Pferden
auf die Koppel, denn was die einen nicht mögen dort, fressen die anderen liebend gern.“ Das war der Plan, für irgendwann einmal.
Aber irgendwann war schon am Samstag, und die beiden Kühe, die nun seinen Tierbestand ergänzen, sind ein Geschenk von Ehefrau
Ina zum Geburtstag zwei Tage zuvor und zum 10-jährigen Jubiläum des Pferdezucht.- und Pensionsbetriebes Gut Buchenhof.
Das war nur eine der schönen Überraschungen, die der Tag für den Inhaber des wiederbelebten Gutshofes bereithielt. Eine weitere
hatte der stellvertretende Vorsitzende des Thüringer Reit- und Fahrverbandes, Erlfried Hennig, mitgebracht, der Reimo Kalnbach die
Ehrennadel in Bronze des Verbandes überreichte. Für seine Verdienste im Reitsport zum einen, aber vor allem für den Mut, einen
solchen Betrieb aufzubauen. „Wir sehen so etwas mit großer Freude, denn in Pferdehaltung und Reitsport hängt vieles von der
Eigeninitiative ab, und ihr habt ihr wirklich tolles geleistet“, sagte Hennig. Die Ehrennadel des Verbandes in Gold konnte er Herbert
Kalnbach überreichen, der seit Jahrzehnten als Aktiver, Ausbilder und Richter den Reitsport in Thüringen mit geprägt hat.
Auszeichnung und Glückwünsche nahm Reimo Kalnbach am Samstag viele entgegen, wohl wissend, dass er allein das gar nicht
alles geschafft hätte. „Wir hatten gegen viele Zweifel und Widerstände zu kämpfen, aber wir haben auch bewiesen, dass Willen und
Entschlusskraft vieles bewegen können“, sagte er in seiner kurzen Rede und wird den Jubiläumstag als einen jener seltenen Tage in
Erinnerung behalten, wo er nicht für eine Leistung zu Pferd, sondern für seine Worte Beifall erhielt. Denn große Reden sind sonst
seine Sache nicht, er packt lieber an. Sein ausdrücklicher Dank für die jahrelange Unterstützung ging vor allem an seine Eltern,
Geschwister und seine eigene kleine Familie, „die unzählige Stunden Freizeit hier verbracht haben, genauso wie die vielen anderen
Helfer – euch allen möchte ich heute mit dieser kleinen Feier danken.“ Und es wird weiter jede helfende Hand gebraucht, „denn wir
haben noch viel vor: Buchenhof soll auch ein Ort für Entspannung und Ruhe suchende werden“, schaute Kalnbach voraus. Auch aus
dem früheren Brunnen mitten im Ort soll möglichst wieder Wasser sprudeln.
Doch dann war erst einmal Zeit, mit den zahlreichen Gästen zu feiern. Unter ihnen auch einige Pferdebesitzer, deren Tiere in
Buchenhof als Pensionspferde untergebracht sind und die vielen Annehmlichkeiten genießen können. Ein Besitzerpaar war sogar
extra aus der Schweiz angereist. Viele schöne Einträge im Gästebuch kamen so im Laufe des Nachmittags zusammen. Der
Nachwuchs des Reit- und Fahrvereins Buchenhof zeigte in einer kleinen Vorführung, was er schon gelernt hat. Burkhard Müller, der
Onkel des Inhabers, war selbst einst Lehrling an der landwirtschaftlichen Schule in Buchenhof - am Samstag lenkte er als Kutscher
und sachkundiger Führer die Besucher auf eine kleinen Rundfahrt über das große Areal. Und auch der Gleichamberger Bürgermeister
Günter Köhler hatte seinen Anteil an einem schönen Nachmittag: Er lieferte das Fleisch für den herzhaften Hirschgulasch, hatte das Tier gar selbst erlegt.
bub, Freies Wort
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Gelände- & Springturnier 2008 Mai 2008
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Ausschreibung Reitturnier Gut Buchenhof - neu Stand: 20.04.2008
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Zeiteinteilung Reitturnier Gut Buchenhof - Stand: 06.05.2008
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Programmheft Reitturnier Gut Buchenhof - Stand: 13.05.2008
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ERGEBNISLISTE Reitturnier Gut Buchenhof
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Sommerfest auf Gut Buchenhof August 2006
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Da hatten nicht nur Pferdefans viel zu sehen: Beim Sommerfest auf Gut Buchenhof kamen alle Gäste auf ihre Kosten, denn
auch das Wetter spielte mit und bescherte den Organisatoren rund um die Familie Kalnbach einen unerwarteten Besucheransturm.
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So viel Leute auf einmal wie am vergangenen Sonntag hat das kleine Buchenhof wohl schon seit langem nicht erlebt. Aber
seit auf dem ehemaligen Gut die Pferde eingezogen sind, ist dort eigentlich immer was los. Da werden Reitstunden gegeben für die, die es gern lernen wollen, gibt es Kutschfahrten durch das schöne
Gleichberggebiet, fühlen sich die Pensionspferde sowohl im Stall als auch auf den schönen großen Koppeln wohl. Es ist immer wieder erstaunlich, was hier in den vergangenen Jahren alles passiert ist.
Inhaber Reimo Kalnbach hat mit seiner Familie und vielen fleißigen Helfern dem kleinen Örtchen, das lange Zeit einfach nur zwischen Roth und Gleichamberg lag, wieder Leben eingehaucht.
Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Besucher zum Sommerfest, bei den Übungsturnieren im Springreiten und mit der Kutsche standen neben
Startern vom Reit- und Fahrverein Buchenhof auch Namen aus Gauerstadt, Sonnefeld oder Ostheim v. d. Rhön auf den Wettkampflisten. Da zahlt es sich aus, dass sowohl Reimo Kalnbach als anerkannter und
erfolgreicher Vielseitigkeitsreiter einen Namen in der Szene hat, aber auch das Wort von Vater Herbert Kalnbach zählt in der Reiterzunft viel. 
Er leitete die Wettkämpfe und gab den Besuchern fachkundige Erklärungen zu den Startern, ihren
Pferden und auch zu den Fehlern und den daraus resultierenden Wertungen.
Zunächst hatten die Einsteiger eine Springprüfung zu absolvieren, hier wollte
und konnte der Nachwuchs einmal zeigen, was er schon drauf hat. Herbert Kalnbach gab bei der Bewertung jedem Starter auch gleich ein paar Hinweise
mit auf den Weg, wie es beim nächsten noch besser klappen kann – interessant auch für die Zuschauer, deren Blick von Reiter zu Reiter immer
weiter geschärft wurde. Bewusst für das erste Turnier in Buchenhof wurde eine solche Einsteiger-Springprüfung gewählt. „Aber das wird sich – erst recht nach
diesem erfolgreichen Auftakt - in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch steigern“, so Reimo Kalnbach.
Große Stimmung kam auf bei den Gespannfahrten. Es war schon erstaunlich, mit wie viel Tempo und dennoch Genauigkeit ein eng
gesteckter Parcours gefahren werden kann. Die große Resonanz auf dieses Turnier hat die Buchenhofer dazu bewogen, schon für das nächste Jahr ein größeres Turnier zu organisieren. „Dann wird es auch einen
Geländekurs geben, den müssen wir nur noch hier rund um Buchenhof genau aussuchen“, verkündete Turnierchef Herbert Kalnbach.
„Wir sind sehr froh über diese große Resonanz, damit hatten wir bei der
ersten Auflage gar nicht gerechnet“, sagte Reimo Kalnbach, erleichtert darüber, dass alles so gut geklappt hat und obwohl am Ende des Tages
nicht auch nur noch eine Bratwurst oder ein Steak übrig geblieben waren, niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen musste. Auch in den
Ställen herrschte rege Betriebsamkeit, wurde geschaut und gefachsimpelt.

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Und so wie Papa Reimo mit Pferden aufgewachsen ist, findet auch die Tochterr des Inhabers schon gefallen daran, auf dem Rücken der
Pferde die Welt zu erkunden und möchte am liebsten gar nicht mehr absteigen. Vielleicht wird sie ja einmal an die Erfolge ihre Papas anknüpfen können...
(Artikel Tageszeitung “Freies Wort” vom 15.03.06, bub)
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Good Bye und Adieu - Morning Light
Mai 2006
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Verabschiedung einer großen Sportlerin
Es sollte ihre letzte große Turniersaison werden, doch oft kommt alles anders als die schönen Planungen es wollen. Bereits zum internationalen
CIC** in Kreuth im April und endgültig zum CIC** Ende Mai diesen Jahres in Liepe kündigten sich – für diese großen Prüfungen -inakzeptable Defizite bei Morning Light an. Im Mai 2005 zog sich
Morning Light am letzten Sprung des CIC**-Cross im rheinländischen Hünxe einen Nierenverschlag zu, der an Ort und Stelle mit einem Aderlass behandelt werden musste. Konditionell ist die 16jährige
hessische Halbblutstute groß in Form, doch Stop´s in beiden Springprüfungen und im Cross - in ihrer eigentlichen Paradedisziplin – ließen den Reiter Reimo Kalnbach die sicherlich schwere
Entscheidung treffen, Morning Light aus dem Turniersport zu verabschieden.
Die großartige Sportlerin verdient eine Würdigung ihrer erbrachten Leistungen, die hier noch einmal erwähnt seien.
Morning Light, geb. 1990, sollte 3jährig im Landgestüt Dillenburg ihre Stutenleistungsprüfung ablegen. Dazu sollte es nie
kommen, denn schnell galt sie als unreitbar und gefährlich im Umgang. Ihre Abstammung (V: Mormone xx, MV: Domedes) und ihre Persönlichkeit machten Eindruck auf Reimo Kalnbach, der sie letztlich
erwarb und vor dem sicheren Schlachttod bewahrte.
Lange Zeit mit viel Ruhe, zwei Fohlen und ein gehöriges Maß an Geduld machten
aus Morning Light ein engagiertes, vertrauensvolles und mutiges Vielseitigkeitspferd. 6jährig bestritt die Stute ihre ersten A-Vielseitigkeitsprüfungen. Darauf folgten
zahlreiche erfolgreiche Starts in L-Prüfungen, u.a. der Sieg der Thüringer Landesmeisterschaft 1997. Der Sprung auf internationales Parkett war der nächste Schritt und Morning Light
bewies in vielen CIC*- und CCI*-Prüfungen ihr Kämpferherz. Höhepunkte ihrer Ein-Sterne-Vielseitigkeitskarriere sind der 10. Platz in der CCI*
-Bundeswettkampfeinzelwertung im Jahr 2000 in Liepe und der 4. Platz beim Bundeswettkampf-Mannschaftswertung 2001 in Ganderkesee – die beste Platzierung
einer Thüringer Mannschaft bis zum heutigen Tag.
2003 absolvierte Morning Light ihre erste CIC**-Prüfung und krönte die Serie mit einer
hervorragenden Platzierung beim CIC**-Turnier im schwäbischen Marbach. Erfolgreicher Abschluss des Jahres 2003 bildete die Wahl zum „Sportler des Jahres“ im Landkreis
Hildburghausen. Erstmalig ging der Titel an einen Reiter: Reimo Kalnbach - in Würdigung der internationalen Erfolge mit seinem Pferd Morning Light.
2004 war die Qualifikation für einen Drei-Sterne-Start geschafft und das Paar Morning
Light und Reimo Kalnbach nahmen die Herausforderung einer CIC***-Prüfung im bayerischen Kreuth 2004 an. Hier bewies die 163 cm „kleine“ Stute überragenden
sportlichen Ehrgeiz. Durch ihre Größe war sie nie mit dem gewaltigsten Springvermögen ausgestattet und musste im Gegensatz zu größeren Pferden hochfrequentierter
galoppieren, um die Zeitlimits zu schaffen. Ihrem absoluten Willen und Ehrgeiz, ihrer überragenden Leistungsbereitschaft und Rittigkeit sind die 70 Siege und Platzierungen
im gehobenen Reitsport bis zu CIC**-Prüfungen zuzuschreiben.
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Morning Light brillierte nicht nur in der Vielseitigkeit
– auch im Springsport war sie hoch erfolgreich. Auf ihrem Konto stehen Siege und Platzierungen bis Klasse M/A und der Züchter Herr Trier durfte sich über stattliche Züchterprämien
freuen. Herauszuheben ist hier der Sieg im Thüringer Springderby.
Die Verabschiedung von Morning Light bedeutet für ihren
Reiter auch die - hoffentlich nur - kurzzeitige Verabschiedung von der großen internationalen Vielseitigkeit, denn Morning´s Nachfolger stecken noch in den Kinderschuhen, werden jetzt solide
aufgebaut und können erst in den nächsten Jahren ihre Erfolge weiterführen.
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Wir hoffen jetzt, dass Morning Light ihre brillanten Qualitäten an ihre
Nachkommen weitergeben wird, denn nach dem Ende der sportlichen Laufbahn geht es für sie in die Zucht. ....Und da gibt es schon einen, der sich seit 1998 auf den
Turnierausstieg von Morning Light freut: Deckhengst Asterix Bavaria!
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Kinder aus Tschernobyl auf Gut Buchenhof
Juni 2005
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Am 14.06.2005 empfing Familie Kalnbach, Gestüt Gut Buchenhof, 21 Kinder aus dem Kinderheim „Iwanowskoje“ aus
Tschernobyl. Der Kreisjugendring Hildburghausen organisiert unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Müller den 14tägigen Besuch der Kinder in Deutschland. Schöne und erlebnisreiche Tage sollen
ihnen dabei beschert werden. Unter diesem Motto wurden auch auf Gut Buchenhof zahlreiche Vorbereitungen für einen unvergesslichen Nachmittag getroffen.Nach einem ausgiebigen Kuchen-essen und
Kakao-trinken ging es zur ersten großen Attraktion: spaßiger Reitunterricht mit Herbert Kalnbach und seinen fünf Haflingern!Alle Kinder durften nach Herzenslust in der Reithalle reiten. Nach
anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten einigte man sich schnell auf das „Pferdelatein“. Mit Gestik, Mimik und Unterland-Dialekt hatte Herbert Kalnbach die „wilde Horde“ schnell im Griff
und lachend, jauchzend wurde getrabt und galoppiert. Um den kleinen Pferdenarren noch eine Attraktion zu bieten, wurden die Pferde angespannt und los ging es mit der Kutsche zu einer
Gleichamberg-Rundfahrt. Das so etwas hungrig und durstig macht, ist ja klar. Zurück auf Gut Buchenhof gab es Schaschlik, Bratwürste und Brutzelbrot frisch vom Rost. Neben dem Reitplatz wurde das große
Lagerfeuer angezündet und mit viel Heiterkeit werteten alle ihre Reit- und Fahrerlebnisse aus. Als Übersetzerin war Kathrin Wiener (Reurieth) dabei an allen Ecken und Enden gefragt. Sie selbst hat 5
Jahre in Moskau studiert und beherrscht bestens die russische Sprache. In den vielen Gesprächen wurden die teilweise tragischen Schicksale der Kinder deutlich. Die meisten sind Waisen und leben in
einfachen Verhältnissen im Kinderheim „Iwanowskoje“. Beeindruckend und schön zugleich war, dass die Kleinen trotz all ihrer Schicksalsschläge doch noch Kinder sein können. An diesem Nachmittag auf
Gut Buchenhof spielten, rauften, staunten und lachten sie und ihre leuchtende Kinderaugen waren der Lohn für alle Vorbereitungen und Anstrengungen. Familie Kalnbach und ihre Helfer verschafften
den 21 Kindern aus Tschernobyl erlebnisreiche Stunden auf Gut Buchenhof. Dieses Engagement wird auch für zukünftige Besuche fortgesetzt, denn es gibt nichts Schöneres als Kindern eine Freude zu bereiten.
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CIC***-Prüfung zum Saisonabschluss
Oktober 2004
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Reimo Kalnbach startet in der ganz großen Vielseitigkeitstour
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Europas größte Reitanlage im ostbayerischen Kreuth war vom 30.09 bis 03.10.04 würdiger Austragungsort einer ganz großen
Vielseitigkeitsveranstaltung mit einer CIC*, CCI** und CIC***-Prüfung – „den Königsklassen in der Königsdisziplin“ der Reiterei. Reimo Kalnbach, Pferdewirtschaftsmeister mit eigenem Zucht-
und Ausbildungsstall in Südthüringen, startete mit seiner Stute Morning Light zum ersten Mal in der schweren Klasse (Kl. S) – der CIC***-Prüfung. Qualifiziert hatte sich das Paar über mehrere
fehlerfreie Starts und eine Platzierung in CIC**- und CCI**-Prüfungen (KL. M) u. a. im Verlauf dieses Jahres. Zum ersten Mal wurde in Kreuth eine CIC***-Prüfung ausgetragen und mit 57 Nennungen waren
durchweg nur die Besten der Besten am Start u. a. Bettina und Andrew Hoy, Andreas Dibowski, Dr. Matthias Baumann, die österreichische Nationalmannschaft, Italiener, Schweizer, Bulgaren, und die starken
Iren. Am Freitag eröffnete die Dressur als erste Teilprüfung dieses internationale Vielseitigkeits-Event. Morning Light und Reimo Kalnbach absolvierten eine ansehnliche ***-Dressur und starteten mit
63,9 Minuspunkten und einem 33. Platz in die beiden folgenden und noch schwereren Teilprüfungen. Schon bei Ablaufen des Geländeparcours, der für diese Veranstaltung vollkommen neu konzipiert wurde,
war der große Sprung zwischen einer **- und einer ***-Prüfung deutlich. Bis zum Höchstmaß ausgebaute und dazu noch technisch ausgeklügelte Hindernisvarianten stellten höchste Anforderungen an Pferd
und Reiter. Bundestrainer Rüdiger Schwarz und das Kreuther Team um Bruno Six hatten einen sehr anspruchsvollen und technisch absolut ausgereiften Parcour gebaut mit einer Streckenlänge von knapp 4 km mit
24 Hindernissen und 38!!! Sprüngen. Die höchsten Schwierigkeitsgrade lagen bei den beiden Wasserhindernissen, einer Coffin-Kombination mit einem Sunkenroad Ein- und Aussprung und beim Tiefsprung mit
nachfolgendem Dreieck
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Morning Light und Reimo Kalnbach starteten 12 Uhr zum „Cross ihres Lebens“. Leider musste das Paar zwei
Verweigerungen, die –wie Reimo Kalnbach selber sagt- Reiterfehler waren, und dadurch einige Zeitfehler in Kauf nehmen, doch als man die beiden über das letzte Hindernis „fliegen“ sah, war
klar, dass allein das Durchreiten dieses schwierigen Parcours und das Erreichen des Ziels den größten Erfolg bedeutete. Das Ziel des Geländeparcours wurde von acht Reiter-Pferd-Paaren nicht erreicht,
u.a. von Dr. Matthias Baumann, der mit seinem Thüringer Wallach Corio Sun an den Start gegangen war.
Das Springen am Sonntag setzte die hohen Ansprüche an die Teilnehmer fort und auch hier geriet die Rangliste noch einmal deutlich durcheinander. Es
waren 12 Hindernisse mit 15 Sprüngen zu absolvieren, dabei die meisten auf Distanz und am Höchstmaß (1,25 m hoch und 1,50m tief) gebaut. Das imposante Springstadion von Kreuth (ähnlich einem Colloseum)
und vor allem die zahlreichen Besucher verliehen der Veranstaltung internationales Flair und vielen Reitern noch einmal das Gefühl, hier das allerbeste zu geben. Mit der Ansage „206 Reimo Kalnbach,
Germany, and Morning Light“ ging es für die beiden aus Thüringen in den Parcour. 70 Springsekunden vom Feinsten waren da zu sehen; und bis zum letzten Hindernis, einem mächtigen Oxer, an dem die
eine Stange fiel, war es eine blitzsaubere Nullrunde. Mit den vier Springfehlern konnten am Ende Reimo Kalnbach und seine Morning Light den hervorragenden 23. Platz in einer schweren internationalen
Vielseitigkeitsprüfung verbuchen. Gratulation!
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Internationale Platzierung zum Saisonauftakt
Mai 2004
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„Sportler des Jahres im LK Hildburghausen“ Reimo Kalnbach erfolgreich bei internationaler Vielseitigkeit im
schwäbischen Marbach
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Mit etwas Bedenken wegen der schlechten Wetterverhältnisse fuhr Reimo Kalnbach am 06.05.04 in das Baden- Württembergische Landgestüt Marbach zum großen internationalen
Vielseitigkeitsturnier. Dauerregen verwandelte die schwäbische Alb in ein Sumpfgebiet und nur der hervorragenden Organisation des Turnierveranstalters war die reibungslose
Turnierdurchführung zu verdanken. Die Baden-Württemberger hatten sich viel vorgenommen, denn neben der CIC**-Prüfung, in
der Reimo Kalnbach startete, waren eine CIC***-Prüfung zur Olympiasichtung, eine CIC*-, eine CICJY*- für junge Reiter bis 18 und Junioren bis 21 Jahre sowie ein Youngster-Cup
ausgeschrieben. Die Startanmeldungen waren mit durchschnittlich 80 internationalen Reitern pro Prüfung überwältigend hoch.
Die CIC**-Prüfung bedeutete für Reimo Kalnbach und seine Stute „Morning Light“ an drei
aufeinanderfolgenden Tagen das Absolvieren einer Dressuraufgabe, eines Springparcours Niveau Klasse M (Hindernishöhe 1,30 m) und einer 3.555 m langen Geländestrecke mit 29 Sprüngen über feste Hindernisse.
Der erste Teil – die Dressur – fand bei Dauerregen auf einem der fünf Dressurplätze auf dem Gelände der Landesreitschule Marbach statt. Entgegen allen Erwartungen absolvierten Reimo
Kalnbach und Morning Light eine für beide hervorragende Dressuraufgabe. Das Basis-Dressurtraining während der Wintermonate bewies hiermit, dass dieses Trainingskonzept das richtige ist.
Mit -60,6 Punkten und einem 30. Platz starteten beide am Samstag in das Springen. Im wunderschönen Stadion des Marbacher Landgestütes lieferte das Paar in perfekter Springmanier eine der 13 Nullrunden.
Das Ergebnis bot eine glänzende und aussichtsreiche Position für die letzte Teilprüfung: das Gelände.
Der Marbacher Geländeparcours war technisch sehr anspruchvoll (schmale Sprünge, Distanzen etc.). Das verlangte konstant
nach reiterlicher Präzision sowie Rittigkeit und vertrauensvollem Gehorsam vom Pferd. Genau das macht eine erstklassige Vielseitigkeit zu der Königsdisziplin, die sie sein sollte.
Leider war der Wettergott den Reitern auch am Sonntag nicht wohlgesonnen; Regen hatte den Boden aufweichen und etwas
rutschig werden lassen. In dem gutbesetzten, internationalen Starterfeld (Reiter aus GBR, ITA, AUT, NED, SUI) ging es für
Reimo Kalnbach und Morning Light um 12:57 Uhr auf die „Piste“. Die optimale Streckenzeit von 6:35 Minuten war äußerst knapp bemessen und wurde am Ende nur durch einen Starter erreicht.
Morning Light bewies auch hier ihre überragende Form. In der Zeit von 7:10 Minuten wurden die 29 Sprünge (19 Hindernisse inkl
. 4 2fachen, 3 3fachen Kombinationen) in stets flüssigem Tempo und perfektem Stil überwunden.
Ein gut geplantes Trainingskonzept, Erfahrung und Können zahlten sich am Ende mit einer CIC**-Platzierung - einem hervorragenden 12. Platz - aus.
Mit dieser guten Leistung hat Reimo Kalnbach jetzt - als einziger qualifizierter Thüringer Reiter - das nächste große Ziel vor
Augen: der Start bei einer CIC***-Prüfung (Niveau Klasse S bzw. Deutsche Meisterschaften) im Spätsommer diesen Jahres.
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Wahl zum Sportler des Jahres im LK Hildburghausen Dezember 2003
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Ehrengala am 12.12.03 in Gleichamberg
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“Freies Wort” vom 16.12.03: ... Es gibt immer wieder Überraschungen, die größte wohl bei der Wahl zum
Sportler des Jahres, die in diesem Jahr Reimo Kalnbach, Vielseitigkeitsreiter vom RV Buchenhof, gewinnen konnte. ...den Lesern gebührt Anerkennung für die über 7.000 abgegebenen Stimmen, die zu diesem
tollen Ergebnis geführt haben. Vielen Dank dafür, dass Sie die Sportlerwahl zu einer besonderen Auszeichnung gemacht haben!
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Mit dieser Auszeichnung wurde Reimo Kalnbach und uns Beteiligten bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die
vielen Mühen, der Trainingsschweiß, das “Fahren der eigenen Linie”, Konfrontationen und Diskussionen - all das hat sich belohnt in der Auszeichnung zum Sportler des Jahres im Landkreis
Hildburghausen. Toll, wenn nicht nur die etablierten Disziplinen die ersten Plätze belegen. Die Popularität des Reitsports hat mit Sicherheit durch eine solche Ehrung zugenommen. Wir danken allen ganz
herzlich, die Ihre Stimme für Reimo Kalnbach abgegeben haben!
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Thüringen würdig vertreten Oktober 2003
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Sich mit der Weltspitze messen und dadurch einen sehr guten Namen machen –
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kann man als Vielseitigkeitsreiter nur, wenn man große, internationale Turniere erfolgreich besucht! Das gelang Reimo Kalnbach auf dem hochdotierten und
bestbesetzten internationalen CIC*- und CCI**-Turnier in Kreuth/Rieden bei Nürnberg.
In Eigeninitiative fuhr Reimo Kalnbach mit seinen beiden Ausnahme-Stuten MORNING
LIGHT (CCI**) und NENA (CIC*) (siehe dazu “Verkauf”) in Europas größtes Pferdesport- und Turnierzentrum. Das befand sich in einem optimalen Zustand und bot
beste Voraussetzungen für die beiden Prüfungen, die an diesem Wochenende Pferden und Reitern alles an Kondition und Können abverlangen sollten.
Nicht nur die beiden an LPO-Höchstmaßen gebauten Cross-Strecken waren
respekteinflößend – auch das renomierte Starterfeld. Es präsentierte so erfolgreiche und erfahrene Reiter wie den amtierenden
Olympiasieger Andrew Hoy aus Australien, den ehem. Mannschafts-Olympiasieger Dr. Matthias Baumann, den Deutschen
Meister Andreas Dibowski, Mitglieder der englischen Europameisterschaftsequipe, viele hocherfolgreiche Reiter aus
Neuseeland, Kanada, USA, Österreich, der Schweiz und natürlich aus Deutschland. Der bereits sehr erfolgreiche Harald
Fechner aus Liepe und Reimo Kalnbach waren die einzigen Vertreter aus den neuen Bundesländern!
Nach der Dressur vom Freitag ging es mit NENA am Samstag von Platz 52 der 68 Starter auf die anspruchsvolle
Geländestrecke. Bei angenehmen Wetterbedinungen bewältigten beide einen 3.380 m langen Geländeparcour mit insgesamt
28 Sprüngen. Die „kleine“ NENA (Stkm. 164 cm) meisterte diese Teilprüfung mit bravouröser Springmanier und beide kassierten
nach dem Zieldurchlauf nur ein paar wenige Zeitfehler. Das Paar überzeugte durch einen reibungslosen und stets flüssigen Ritt.
15 Starter beendeten dagegen die Geländestrecke nicht, meist verursacht durch Verweigerungen der Pferde an den
anspruchsvollen Hindernissen. Den 10-Sprünge und 2 Kombinationen zählenden Springparcour am Sonntag, der ebenfalls auf
Hinderniss-Höchstmaße gebaut war, bewältigte NENA - zwar etwas müde - jedoch ohne jegliche Probleme. NENA bewies
einmal mehr ihren Trakehner-Kampfgeist, ihren Ehrgeiz und ihr großes Sportlerherz. Durch diesen fehlerfreien Ritt und die
erstklassige Vorstellung im Gelände beendeten NENA und Reimo Kalnbach die CIC*-Prüfung auf Platz 33 der 68 gestarteten
Teilnehmer. Für dieses junge Pferd eine herausragende Leistung, wenn man die äußerst hohen Maßstäbe der Veranstaltung und das bestbesetzte Starterfeld betrachtet.
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Mit seinem zweiten Pferd MORNING LIGHT startete Reimo Kalnbach nach der Dressur von Platz 32 der 38 Starter und beide mussten sich in der CCI**-Prüfung einem
gewaltigen Anspruch an Kondition, Kraft, Rittigkeit und Vertrauen im Gelände- und Springparcour stellen. Anzumerken sei, dass es für beide erst der 1. Start in dieser Prüfungsklasse war.
Die Geländestrecke bestand aus einer Trabstrecke von 7.600 m, einer 1.980 m langen
Rennbahn mit 6 Hindernissen und dem Cross mit 35 Sprüngen und einer kraftzährenden Länge von 4.740 m. Das Tempo der Geländestrecke war mit 550
Metern/Min. angesetzt. Der Geländeparcour war gespickt mit technisch äußerst schwierigen Hindernissen: 6 Ecken, 2 versetzte Hecken, 3 Distanz-Kombinationen, die
nur mit regulierbarem Tempo direkt zu reiten waren u.v.m.. Alle Grundvoraussetzungen an ein gutes Vielseitigkeitspaar wurden über die gesamte Strecke hinweg gefordert!
Die Vorstellung von MORNING LIGHT und Reimo Kalnbach kann berechtigt als eines
der Highlights in dieser Teilprüfung bezeichnet werden und bestätigt sich in den anerkennenden Worten durch den Veranstalter, Richter und Teilnehmer. In perfekter
Manier, gekennzeichnet durch Harmonie und Vertrauen zwischen Pferd und Reiter, bewältigte das Paar alle Hindernisse ohne Probleme und stets auf direktem Weg. Die
13-jährige MORNING LIGHT präsentierte sich in überragender Form - aufmerksam, geschickt und gut konditioniert. Das alles -
in Verbindung mit einer intelligenten Reitstrategie und einer feinfühligen Reiterhand - brachte das Paar nach dem
Geländeparcour auf einen hervorragenden 16. Platz. Das die Geländestrecke alles an Können abverlangte, bestätigte sich in
der Zahl der ausgeschiedenen Starter. 18 Teilnehmer erreichten das Ziel nicht, 7 nur mit einer und mehr Verweigerungen. Das
es keine Stürze gab, spricht für die technisch-ausgeklügelte und anspruchsvolle, jedoch äußerst faire Strecke.
Am Sonntag zum abschließenden Springen war MORNING LIGHT und Reimo Kalnbach die Nervosität deutlich anzumerken.
Und beide machten das fast Unmögliche war – eine der 4 Nullrunden über den am Höchstmaß gebauten M-Parcour. Mit
großem Beifall der vielen Zuschauer und anerkennenden Worten des Stadionsprechers wurde das Paar aus Thüringen aus dem
Parcour begleitet. Am Ende verzeichneten beide als VIERTBESTES deutsches Paar einen hervorragenden 15. Platz im Gesamtklassement.
Mit diesen beiden Vorstellungen hat Reimo Kalnbach unserem Bundesland Thüringen und vor allem sich selbst einen wahrhaft
guten Namen verschafft. Würdigender Anerkennung durch Aktive und Veranstalter in der Königsdisziplin des Reitsports – der
Vielseitigkeit – auf hohem internationalen Niveau bestätigten das. Im Blickfeld steht für Reimo Kalnbach dabei schon die
Turniersaison 2004, in der er als einziger qualifizierter Thüringer Vielseitigkeistreiter zum ersten Mal in einer CIC***-Prüfung starten will.
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